Friends of KHOY: Uma aus Biarritz, Frankreich

Friends of KHOY: Uma from Biarritz, France

Über langsames Schaffen, stille Momente und ein zweites Leben für Gegenstände

Manche bauen Unternehmen. Andere bauen Welten.

Uma, die Gründerin von Umamade, tut beides.

Uma lebt in Biarritz, Frankreich, und ist Textilkünstlerin und Illustratorin. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Handwerk und Storytelling. Sie kreiert bestickte Kunstwerke, upgecycelte Kleidungsstücke und verspielte Illustrationen voller Farbe, Humor und Emotion. Doch vor allem transportiert ihre Arbeit ein Gefühl. Eine langsamere, sanftere Art zu leben.

Schaffen mit Intention 

Umamade begann nicht als Geschäftsidee. Es begann als Bedürfnis.

„Ich wollte etwas Bedeutungsvolles mit meinen Händen erschaffen“, sagt Uma.
„Etwas Sanftes, Bewusstes und Nachhaltiges.“

Während ihres Masterstudiums in Wirtschaft begann sie sich intensiv für die Idee einer grünen Wirtschaft zu interessieren. Gleichzeitig arbeitete sie in der Modebranche und sah, wie Produktion im großen Maßstab funktioniert.

Dieser Kontrast ließ sie alles hinterfragen.

Sie begann, sich mit Upcycling zu beschäftigen – vorhandene Kleidungsstücke durch Handstickerei zu transformieren und ihnen mit Sorgfalt und Kreativität ein neues Leben zu geben.

Was als persönliche Suche begann, entwickelte sich langsam zu etwas Größerem.

„Ich wollte eine Welt erschaffen, in der ich mein künstlerisches Universum durch Textil und Storytelling vollständig ausdrücken kann“, erklärt sie. „So ist Umamade entstanden.“

Der Rhythmus des langsamen Schaffens

Für Uma ist Kreativität nichts, das man jagt. Es ist etwas, das man zulässt.

„Langsam zu schaffen bedeutet, den Prozess zu genießen und Ideen nicht zu überstürzen“, sagt sie.
„Wie Kinder – einfach spielen und Spaß haben.“

Es ist ihr Weg, sich vom ständigen Druck zu lösen. Statt Produktivität zu erzwingen, bleibt sie mit sich selbst verbunden und lässt ihre Intuition das Tempo bestimmen.

„Für mich geht es darum, sowohl Qualität als auch Freude zu schützen.“

Woher Ideen kommen

Umas Ideen kommen ihr oft in ruhigen, einfachen Momenten.

Zu Hause. In einem Café in der Nachbarschaft. Wenn sie beobachtet, wie das Licht durch den Raum wandert, oder wenn sie kleine Gesten bei den Menschen und Tieren um sie herum wahrnimmt.

„Ich fühle mich am kreativsten, wenn alles ruhig ist“, sagt sie.

Sie arbeitet in ihrem Heimstudio, das sie als ihre eigene kleine Blase beschreibt. Die Atmosphäre ist wichtig. Die Gegenstände, die Materialien, die Details, sogar die Art, wie das Licht in den Raum fällt – all das prägt ihre Vorstellungskraft.

„Kreativität entsteht nicht aus Lärm oder Hektik. Sie entsteht aus Stille und Beobachtung.“

Ruhe als Teil des Prozesses

Uma schafft auch Raum für etwas, das viele Menschen übersehen.

Ruhe.

„Ja, ich halte Nickerchen“, sagt sie.

Für sie ist Ruhe nicht von Kreativität zu trennen. Sie ist ein Teil davon.

„Einige meiner besten Ideen kommen mir, wenn ich mir erlaube, inne zu halten. Wir sollten Ruhe als etwas Normales betrachten. Sie ist unerlässlich für unser Wohlbefinden und dafür, bewusst kreativ zu sein.“

Ein langsamerer Weg nach vorn

Für alle, die sich von der Arbeit und der ständigen Hektik überfordert fühlen, ist ihr Rat ganz einfach.

„Hab kein schlechtes Gewissen, wenn du einen Gang zurückschaltest. Schaffe Freiraum. Schmeiß weg, was dir unnötig erscheint. Schaffe Platz für Ruhe.“

Denn bei nachhaltiger Kreativität geht es, genau wie bei nachhaltigem Leben, nicht darum, mehr zu tun.

Es geht darum, das, was wirklich zählt, besser zu machen.

Warum KHOY

„Die Räume, in denen wir leben, prägen unser Denken.“

Für Uma ist ein Sofa mehr als nur ein Möbelstück. Hier werden Ideen skizziert, Bücher gelesen, Gespräche geführt – und manchmal passiert hier auch einfach gar nichts.

„Ich habe lange nach dem perfekten Sofa gesucht, das sich in ein Bett verwandeln lässt und zudem nachhaltig hergestellt ist.“

Deshalb passt KHOY einfach perfekt zu mir.

„Die Marke steht für bewusstes Wohlbefinden. Und diese Ausgewogenheit entspricht ganz meiner Philosophie eines langsamen, achtsamen Lebens.“

Das vollständige Interview finden Sie in unserem Instagram-Post.

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